letzten Samstag sind 25000 Demonstranten in Berlin auf die Straße gegangen um eine faire und nachhaltige Landwirtschaft zu fordern.
Auch wir waren mit dabei und riefen unsere Forderungen nicht nur der Politik entgegen, sondern richteten sie an alle. Das Problem ist in unseren Köpfen verankert. Wir neigen unbewusst dazu unseren Naturraum zu zerstören. Sind der Nahrung, als Grundlage unseres Lebens oft entfremdet und verlieren die Wertschätzung. Ertrag wird in Kilogramm gerechnet und rücksichtslos versucht temporär zu steigern, ohne die indirekten Erträge und Kosten einzukalkulieren. Unbewusst konsumiert und gekauft unterstützen wir alle diese Ausbeutung und Zerstören unsere Welt. Die bewusste Nutzung unserer Ressourcen und Umweltgüter ist somit ein unumgänglicher Schritt. Aber wie sieht so eine bewusste Nutzung aus, woran können wir uns halten wenn wir so eine Nutzung entwickeln wollen. Schauen wir uns verschiedene Ökosystemen an, können wir ein dynamisches Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Elementen beobachten. Keine Monokulturen herausbildend, kann die natürliche Vegetation, angepasst und krisenlos dauerhaft bestehen. Ein mit der Natur vereinbartes Zusammenleben kann dementsprechend  nur verwirklicht werden, wenn wir uns die natürliche Vielfalt als Vorbild der Landnutzung nehmen.
Ein Umdenken unserer Gesellschaft und die Veränderung unseres Naturverständnisses beeinflusst sich gegenseitig. Vielfalt und die Wertschätzung jedes Individuums sollten im Mittelpunkt unseres Weltbildes stehen und die Strukturen ganzheitlich betrachtet werden. Nur eine vielschichtige diverse Form der Landnutzung kann sich selbst regulieren und eine nachhaltige, vielseitige und Gesellschaft tragen.

Monokulturen raus aus den Köpfen! Lasst uns aus der Vielfalt schöpfen!

 

Agrarindustrie an keinem Ort! Kreislaufwirtschaft! Jetzt sofort!

Eine Antwort auf Wir haben es satt!

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