WegebauDer Waldgarten im alten Pflanzgarten, nach der Sonne ausgerichtet, vielschichtig, der natürlichen Vegetation mit Kraut- und Strauchschicht, kleiner und großer Baumschicht nachempfunden, mit Obst, Beeren, Gemüse, einjährig und mehrjährig, mit Heilkräutern, einem Teich und Orte zum Entspannen. So ist er geplant, wird er uns versorgen, wenn er mal fertig angelegt und ausgewachsen ist. Angepasst, sich selbst tragend, so die Hoffnung, werden wir irgendwann fast nur noch glücklich ernten.

Doch wie? Die natürlichen Zusammenhänge beobachtet, fast verinnerlicht, fügte Niklas in seiner Bachelorarbeit zusammen, was gut zusammen passt (Die Bachelorarbeit „Waldgarten – Obst und Gemüse durch das ganze Jahr“ kannst du dir runterladen, 27mb, Rechtsklick, Ziel speichern unter…). Die ersten Sträucher und Obstbäume mit freundlicher Unterstützung im Frühjahr gepflanzt. Fehlen doch weiterhin die Wege. Diese paar wenigen Wege.

fertige WegeSeit Ende dieses Sommers besuchen uns regelmäßig freundliche Helfer. Ausgestattet mit Spaten, Schaufeln und Hacken, stechen wir seitdem gemeinsam die Grasnarbe aus. Wir verlegen die Ränder mit Lesesteinen und verfüllen mittels federleichter Schubkarren Meter für Meter mit Muschelkalkschotter. Die in ca. 20 Jahren bevor­stehende Ernte vor unseren Augen, winden sich die Wege rastlos, wie freigelassenes Springkraut, durch den jungen Waldgarten.

HügelbeetAus der Grasnarbe entstehen neue Hügelbeete, zusammen, abwechselnd gehäuft mit Holz, Strauchschnitt, Pferdemist und Laub. Da eins, hier eins, rund oder eckig, gerade wie uns danach ist. Mit lockerer Erde, einem gutem Nährstoffangebot und ein bisschen Wärme durch Zersetzung des eingebrachten organischen Materials, gedeihen im nächsten Jahr Starkzährer. Es werden Kürbisse ihre Wurzeln durch die Hügel strecken und wir können flanieren auf Wegen aus Muschelkalk und silikatischem Schluff. Ach ja, das Leben ist herrlich!

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